Nudelpredigt

Humanistisches Gedankengut macht auch vor der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters nicht halt. Das belegt einmal mehr die folgende Predigt des bekennenden Pastafari Al Dente (Oder heißt der Singular Pastafaro, Pastafare oder einfach Pastafar?), welche er unlängst auf einer ihrer schmackhaften Nudelmessen hielt:

Liebe Pastafarinnen und Pastafari,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Gästinnen und Gäste,

für alle, die mich noch nicht kennen – also die meisten -: Man nennt mich Al Dente, den Zweifler, den Ruchlo… nein den Ruhelosen. Denn ich bin auf der Suche unentwegt nach Wahrem, Gutem und Schönem. Das ist nicht ganz einfach und nur selten von Erfolg gekrönt. Umso mehr beeindruckte mich unlängst eine gar sonderbare, eine äußerst bemerkenswerte Begegnung, von der ich euch berichten möchte: Weiterlesen ‘Nudelpredigt’

2011 in review

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 7.500 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 6 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Weihnachten wird überschätzt


Da feiert man den Geburtstag eines radikalen Wanderpredigers, dessen historische Existenz wahrscheinlich aber keineswegs belegt ist und dessen Geburtsdatum dreihundert Jahre nach seinem Tode willkürlich festgelegt wurde.
Man begeht Waldfrevel und Energieverschwendung in großem Stil, kurbelt kurzzeitig die Binnenkonjunktur und den Cholesterinspiegel an und belügt schließlich seine Kinder mit Christkind oder Weihnachtsmann.
Wenn wir nun all das ersatzlos strichen, um einfach mit unseren Familien und Freunden ein Fest der Liebe und des Friedens zu feiern…?

imago dei

- Nichts für ungut, Merkwürden, aber wenn ich mir Euch so anschaue, Eure wohl(an)ständige Körperfülle, die vom durchblutungsfördernden Rheinwein gerötete Nase, Euer mildes Dauergrinsen zwischen den Pausbäckchen – da erscheint mir der Alte Herr direkt ein bisschen sympathisch.
- Ich versteh nicht recht.
- Na, es heißt doch, wir alle seien Ebenbilder Gottes. Da Ihr Ihm wesentlich näher steht als zum Beispiel ich, nehme ich doch an, dass Ihr Ihm auch wesentlich ähnlicher seht als ich mit meiner eher mickrigen Figur. Weiterlesen ‘imago dei’

Ich glaub nicht

Ich glaub schon.
So lautet das Motto einer neuen Missionskampagne der EKD, losgetreten von der Ev. Landeskirche in Württemberg. Flächendeckend sollen die Württemberger, und nach und nach wahrscheinlich auch wir alle, in den kommenden sechs Jahren in Bussen und Bahnen, auf Plakatflächen und online mit diesem Motto belästigt werden. Weiterlesen ‘Ich glaub nicht’

Braucht Gott den Menschen?

Papst Benedikt XVI. im Augustinerkloster in Erfurt am 23.09.2011:

„Braucht der Mensch Gott, oder geht es auch ohne ihn ganz gut? Wenn in einer ersten Phase der Abwesenheit Gottes sein Licht noch nachleuchtet und die Ordnungen des menschlichen Daseins zusammenhält, so scheint es, daß es auch ohne Gott ganz gut geht. Aber je weiter die Welt sich von Gott entfernt, desto klarer wird, daß der Mensch in der Hybris der Macht, in der Leere des Herzens und im Verlangen nach Erfüllung und Glück immer mehr das Leben verliert. Der Durst nach dem Unendlichen ist im Menschen unausrottbar da. Der Mensch ist auf Gott hin erschaffen und braucht ihn.“ Weiterlesen ‘Braucht Gott den Menschen?’

Gold Maple Leaf

Anlagetipp in Krisenzeiten:

Gold Maple Leaf

Es liegt auf der Straße.

Der Himmel schweigt

Die Originalversion mit Petra Zieger und Band ist auf YouTube leider nicht verfügbar.

Credo quia absurdum

- Respekt, Merkwürden: Ihr seid ein guter Mensch, habt ein Herz für die da arm, schwach und beladen sind. Und Ihr seid ein kluger Mensch, habt Euch mehr oder weniger redlich bemüht, mir so komplizierte Dinge wie Trinität und Eucharistie zu erläutern. Dennoch finde ich diese Glaubenssätze gelinde gesagt unlogisch und mit unseren praktischen Erfahrungen unvereinbar. Weiterlesen ‘Credo quia absurdum’

Rettungsschirm

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Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.

 

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