Fatima, du schönes Mädchen,
was hast du getan,
Fatima, du schöne Frau?
Du brachtest Omar zur Haltestelle.
Seine Schritte waren schwer unter der Last.
Durch sein Gesicht huschte ein Leuchten.
Schaute er die Wonnen des Paradieses?
Inmitten der ungläubigen Frauen und Kinder
bestieg er den Bus.
Dann pries er Gott mit lauter Stimme und
sah dich dabei an.
Du liefst nicht fort, wie dir geheißen.
Dich blendete der Blitz,
der Donner warf dich um.
Die Stille, der Rauch, die Schreie,
das viele Blut an deinem Körper:
War es Omars, das der Ungläubigen oder deines?
Eins ist so rot wie das andere.
Fatima, du schönes Mädchen,
wem tatest du das an,
Fatima, du schöne Frau?
Die Blüte welkt hinter grauen Stäben aus Stahl.
Abweisende Gesichter werfen deinen Hass zurück.
Du schließt die Augen, Fatima, lächelst mild und
schaust das Paradies,
wo du den Jungfrauen vorstehen wirst, sagst du,
deshalb liefst du nicht weg.
Ungläubig, wer daran zweifelt.
Du überlebtest und sie halfen dir.
Weshalb wies Gott dich zurück?
Du lächelst, du betest, du schweigst.
Fatima, du schönes Mädchen,
wer tat dir das an,
Fatima, du schöne Frau?


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