Archiv der Kategorie 'Bücher'

Neu: Das Beste als eBook

Cover: Wo zum Teufel ist der liebe Gott?Die frohe Botschaft für alle, denen dieses Blog gefällt:
Die besten Artikel – und das bedeutet die meisten – von “no heaven – only sky” gibt es ab sofort unter dem Titel

WO ZUM TEUFEL IST DER LIEBE GOTT?

als eBook (pdf), 190 Seiten für schlappe € 4,49, und zwar hier.
Das liest sich einfach flüssiger als hier im Blog herumzusuchen.
Wer lieber ein richtiges Taschenbuch in die Hand nehmen will, kann das auch gern tun, muss aber leider dafür wesentlich tiefer in die Tasche greifen, denn ich wollte auf die Farbe nicht verzichten. Beim Buchangebot findet sich auch eine Leseprobe.
Ich wünsch Euch allen viel Spaß damit.

Übrigens: Auch mein Büchlein Die Messitsch ist jetzt als eBook (pdf) für € 3,49 zu haben.
Na, ist das was?

Freiheit – ein Plädoyer

Buchcover: Gauck: Freiheit Joachim Gauck:
Freiheit – Ein Plädoyer
Kösel-Verlag München 2012
ISBN 978-3-641-08138-6

Nummer Eins der Bestsellerlisten – à la bonne heure!
Obgleich sich mir nicht recht erschließt, weshalb so viele Menschen zehn Euro für ein schmales Büchlein ausgeben, dessen Text man bequem innerhalb einer Viertelstunde in der Buchhandlung im Stehen verinnerlichen kann. Oder ordnet sich das Werkchen etwa in die unselige Rubrik “Sollte-in-keinem-Haushalt-fehlen” ein? Weiterlesen ‘Freiheit – ein Plädoyer’

Keine Macht den Doofen

Michael Schmidt-Salomon:
Keine Macht den Doofen
Piper Verlag München 2012
Taschenbuch, 128 Seiten
ISBN 978-3-492-27494-4

Eine Streitschrift im besten Sinne: Fundiert, wohl durchdacht, konzentriert und kämpferisch im Stil ist sie an Klarheit kaum zu überbieten und lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Weiterlesen ‘Keine Macht den Doofen’

Der nächste Weltuntergang …

… fällt aus. Wie immer.

Titel: 2012 - Keine Pnik
Dass diese Aussage mehr ist als der Glaube unverbesserlicher Optimisten, beweist Florian Freistätter in seinem Büchlein “2012 – KEINE PANIK”, das bedauerlicherweise nur als eBook verfügbar ist, und damit leider nicht die Chance hat, der Schwemme an Esoterik-Müll in den Buchhandlungen ebendort Paroli zu bieten. Dafür ist der Preis von 2,99 Euro sensationell! Und wir, die humanistisch-aufklärerische Internet-Gemeinde, sollten keine Mühe scheuen, das Buch bekannt zu machen – auf dass es vielleicht sogar bis an die sogenannten Bildungseinrichtungen vordringe.
Das kleine Werk räumt nicht nur gründlich auf mit all der Weltuntergangs-Spökenkiekerei, es ist darüber hinaus spannend, streckenweise sogar vergnüglich, zu lesen und vermittelt ganz nebenbei anschaulich und absolut verständlich eine Menge aktuellen astronomischen Wissens. Aufklärung also im besten Sinne!

Näheres zum Buch, Leseprobe und Bezugsmöglichkeiten auf dem Blog des Autors:
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/01/2012-keine-panik-das-buch-zum-weltuntergang.php

Leibniz war kein Butterkeks

Faszinierend: Dank rechtzeitiger Vorbestellung liegt es am heutigen Erscheinungstag auf meinem Tisch:

Buchcover LeibnizMichael Schmidt-Salomon
& Lea Salomon

Leibniz war kein Butterkeks
Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur

Pendo Verlag  München 2011
ISBN 978-3-86612-280-2
Hardcover, 288 Seiten

Für eine anständige Rezension ist es natürlich noch zu früh, aber ein erstes Durchblättern bestätigt meine Erwartung: So wahrhaftig und dabei leichtfüßig kommt Philosophie nur ganz selten daher.

Weiterlesen ‘Leibniz war kein Butterkeks’

Der Jesuswahn

Heinz-Werner Kubitza: Der Jesuswahn
Untertitel: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen
Tectum Verlag Marburg 2011
ISBN: 978-3-8288-2435-5

Cover Der JesuswahnDer Untertitel dieses Buches könnte auch lauten: Sukzessive Apotheose eines gescheiterten Wanderpredigers.
Mit hoher Fachkompetenz und bewundernswerter historischer und religionswissenschaftlicher Genauigkeit weist Dr. Heinz-Werner Kubitza den Hergang jener Konstruktion nach, der Christen wie Nichtchristen gemeinhin als Bild Jesu Christi geläufig ist. Der Mann weiß, wovon er schreibt, er ist von Hause aus Theologe. Und er weiß, wie man schreibt, um auch den interessierten Laien zu fesseln, getreu dem Grundsatz: Wer etwas zu verschleiern sucht, gerät gewöhnlich ins nebelhafte Schwurbeln, wer hingegen etwas zu sagen hat, kann es deutlich und klar ausdrücken. Weiterlesen ‘Der Jesuswahn’

ATHventslesungen

ATHventslesungen im November und Dezember 2010

Im November und Dezember 2010 finden an jedem Advent unsere ATHventslesungen statt. Die Lesungen werden von unterschiedlichen Autoren aus der humanistischen, laizistischen und atheistischen Szene im Freien Museum Berlin gehalten. Wir freuen uns auf viele Besucher, natürlich sind auch Nicht-Mitlgieder herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Bisher stehen folgende Lesungen auf dem Programm:

28.11.2010, 11:00
Warum ich kein Christ sein will“, Prof. Dr. Uwe Lehnert

05.12.2010, 11:00
Violettbuch der Kirchenfinanzierung“, Dr. Carsten Frerk

12.12.2010, 11:00
Jesus Companies – Evangelikale in Deutschland“, Felix Thiessen

19.12.2010, 11:00
Ich bin Zeugin“, Nouri Apfeld

Ort: Alle Termine finden statt im
Freies Museum Berlin
Potsdamer Straße 91
10785 Berlin

Und hier gibt es einen wunderbaren Podcast-ATHventskalender.

Die Logik der Nicht-Logik

Buchtipp:
Andreas Kilian: Die Logik der Nicht-Logik
Untertitel: Wie Wissenschaft das Phänomen Religion heute biologisch definieren kann
Alibri Verlag Aschaffenburg 2010, ISBN 978-3-86569-062-3

Buchcover
Warum hängt eine überwiegende Mehrheit der Menschen irgendeiner Religion an? Birgt Religiosität einen evolutionären Vorteil in sich, und wenn ja, welchen? Wo liegen die biologischen Wurzeln von Glauben und Religiosität? Was ist letztlich Substanz und Funktion von Religionen?
Wer Antworten auf solche und ähnliche Fragen sucht, sollte durchaus zu dieser rund zweihundert Seiten umfassenden Abhandlung des Biologen Dr. rer. nat. Andreas A. Kilian greifen. Weiterlesen ‘Die Logik der Nicht-Logik’

Richard Dawkins

“Ich bin ein Gegner der Religion.
Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein,
dass wir die Welt nicht verstehen.”
Richard Dawkins

Das Buch

Das Kirchenhasser-Brevier

BuchcoverUlli Schauen:
Das Kirchenhasser-Brevier

Ein verlorener Sohn rechnet ab

Heyne Verlag (6. April 2010)
Taschenbuch, 304 Seiten

ISBN: 978-3-453-60138-3

Der Autor Ulli Schauen, geboren 1957, Pfarrerssohn und Journalist, beleuchtet mit großer Sachkenntnis das, was die beiden großen Kirchen allzu gern unter den Scheffel stellen: Ihre Geldquellen und ihren Machtanspruch. Dabei versteht er sich selbst noch nicht einmal als Kirchenhasser, aber „jede zusammenhängende Argumentation gegen die Rolle der Kirchen in der Gesellschaft kann heißen, wie sie will. Kirchenvertreter rufen ohnehin reflexhaft: ‚Achtung! Kirchenhasser! Nicht ernst nehmen!‘“ (Vorwort)
Und so beschreibt Schauen nach gründlichen Recherchen, wie der umfangreiche Anmerkungsapparat belegt, und mit eindringlicher, überzeugender Argumentation die enge Verflechtung von Kirche und Staat bei der Finanzierung, der sogenannten Seelsorge, der Missionierung in Kindergärten und Schulen sowie der Steuerung der Medien.
Des weiteren befaßt er sich mit der kirchlichen Arbeitgebermoral, die offenbar nicht weit von der im Manchesterkapitalismus entfernt ist, und mit den Mißständen in der „Personalpolitik“. Schauen schließt sein Werk ab mit einem Exkurs über den „christlich-islamischen Dialog“, der letztlich nichts anderem als der Verkirchlichung und Islamisierung dient, und einer kritischen Betrachtung des „christlichen Menschenbildes“.
Letztlich handelt es sich bei diesem Buch auch um eine sehr nützliche Fakten- und Beispielsammlung für die gegenwärtigen Debatten um die vielgerühmten „christlichen Werte in unserer Gesellschaft.“

Interview mit dem Autor

hpd-Rezension

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Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.

 

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