So das Motto der Lutherdekade 2008 bis 2017.
Martin Luther predigte zwischen März und Mai 1526 unter anderem über Exodus 22,17 (“Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.”): Weiterlesen ‘Am Anfang war das Wort’
Glaube schlägt Wurzeln – Zweifel verleiht Flügel
So das Motto der Lutherdekade 2008 bis 2017.
Martin Luther predigte zwischen März und Mai 1526 unter anderem über Exodus 22,17 (“Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.”): Weiterlesen ‘Am Anfang war das Wort’
Wie schad, daß ich kein Pfaffe bin.
Das wäre so mein Fach.
Ich bummelte durchs Leben hin
Und dächt‘ nicht weiter nach. Weiterlesen ‘Wie schad, daß ich kein Pfaffe bin’
Inmitten der lieblichen brandenburgischen Gefilde mit ihren Seen und Wäldern, ihren Weiden und sandigen Heideflächen lebte dereinst der Schäfer Gottlieb mit seinem treuen Schäferhunde Rex. Sie nannten eine beachtliche Herde ihr Eigen, die Gottlieb zu den Weideflächen und zur Tränke führte und die Rex mittels seiner drohend gefletschten Zähne zuverlässig beieinander hielt. Gottlieb schor die Tiere regelmäßig, verkaufte ihre Wolle zu einem guten Preis, und an so manchem Sonn- und Feiertag kam es schon mal vor, dass er einem zarten Lämmlein das Fell gänzlich über die Ohren zog. Gottlieb ließ sich den Braten schmecken und für Rex fielen etliche saftige Knochen ab. So sorgten sie für sich im gleichen Geiste und hatten beide ein gutes Auskommen. Weiterlesen ‘Schäfchen zählen’
Sei dieser Spruch nun von Kant, der Oma oder Konfuzius: Weiterlesen ‘Einfache Ethik’
Georg Christoph Lichtenberg vor über zweihundert Jahren:
Man spricht viel von Aufklärung und wünscht mehr Licht. Mein Gott, was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen?
aus: Heinrich Heine: Deutschland – Ein Wintermärchen, Caput IV,
geschrieben vor über einhundertfünfzig Jahren und so aktuell wie einst,
dem Herrn Erzbischof ins Stammbuch:
…
Ja, hier hat einst die Klerisei
Ihr frommes Wesen getrieben,
Hier haben die Dunkelmänner geherrscht,
Die Ulrich von Hutten beschrieben. Weiterlesen ‘Heine und der Dom zu Köllen’
“Die Idee des säkularen Staates ist es, dass uns die Religionen nicht behelligen – auch nicht der Islam.”
So der Untertitel eines bemerkenswerten Essays von Monika Maron in DER SPIEGEL 11/2011 (S. 152 f). Weiterlesen ‘Gretchenfrage’
Das schlägt doch dem (Wein-?)Fass die Krone mitten ins Gesicht! Dass man ihr verzeiht, steht außer Frage – aber einen Preis? Weiterlesen ‘Ein Preis für Rücktritt?’
EVA STRITTMATTER
Die eine Rose überwältigt alles,
Die aufgeblüht ist aus dem Traum.
Sie rettet uns vom Grund des Falles,
Schafft um uns einen reinen Raum,
In dem nur wir sind und die Rose,
Und das Gesetz, das sie erweckt.
Und Tage kommen, reuelose,
Vom Licht der Rose angesteckt.
(Quelle: Eva Strittmatter: Sämtliche Gedichte; Aufbau-Verlag 2006; S. 302f)
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