Madrassa

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
opfert der Mann seinen kleinen Sohn,
wie einst Ibrahim den Ishaq zu opfern bereit war.
Wie jenem fließen ihm Tränen übers Gesicht.
Gleich Ibrahim will er Gott seine Treue beweisen,
um selbst dereinst ins Himmelreich einzugehen.
Das ist seine Hoffnung, die ihm geblieben ist.
Zwar nicht den Leib des Kindes schlachtet er auf dem Altar,
doch dessen Seele läßt er töten von den Lehrern.
Die gingen selbst den Weg des Kinds zuvor,
um den zu preisen, der solches fordert:
den Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

(Bildquelle: SPIEGEL online)

SPIEGEL online: Koranschulen-Film
ZDF-Doku Korankinder von Shaheen Dill-Riaz

2 Responses to “Madrassa”


  1. 1 Linus Heilig Mai 6, 2010 um 2:27 pm

    Die ZDF-Doku konnte ich mir nur eine halbe Stunde lang antun. Vater Unser, Mantras, Suren. Im Gegensatz zu wissenschftlichen Aussagen werden religiöse nur wahrer dadurch, dass man sie gebetsmühlenartig wiederholt statt widerholt. Statt „Tunnel durch Raum und Zeit“ das religiöse schwarze Loch zur Konservierung der Dummheit durch Gehirnwäsche. Geht auch mit Transzendentaler Meditation. Omani patma oooommmmm, dein Reich komme, unser täglich Brot gib uns heute. Missbrauchsopfer beten „vergib uns unsere Schuld“.

  2. 2 Wolfgang Juni 22, 2010 um 12:09 pm

    Die Doku „Korankinder“ wird heute (22.6.) um 19:40 Uhr wiederholt: ZDF-Theaterkanal.


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Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.
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