Porca Ma(ra)don(n)a! *

Seid getrost, ihr lieben Jungs um Jogi, Philipp und Bastian, euch trifft keine Schuld. Gewiß dürft ihr auch eines Tages wieder in Argentinien einreisen:

SPIEGEL-Artikel

aus: DER SPIEGEL 30/2010

Einzig Diego hats also versemmelt. Weil er offenbar im Getümmel nicht gleichzeitig Kreuze schlagen und zählen konnte, verstieß er eklatant gegen die Regeln, und so zeigte ihm der Höchste aller Schiedsrichter sogleich die Rote Karte. So pingelig ist der katholische Fußballgott! Selbstverständlich wirkt sich Diegos heimlicher Pakt mit dem Antichrist zusätzlich strafverschärfend aus. Pfui Deibel!
Wahrscheinlich hätte er sich lieber bezwetschgigen** sollen.

* frommer italienischer Fluch; hat nichts zu tun mit heiligen argentinischen Nationaltrainern oder Darstellerinnen einer argentinischen Nationalheiligen

**Ernst Jandl allein wußte, wie das geht.

2 Responses to “Porca Ma(ra)don(n)a! *”


  1. 1 Linus Heilig August 3, 2010 um 12:17 pm

    Danke für den Hinweis auf Schiedsrichter Ernst Jandl, Phallus klebt allus, Tor!. Zwetschgen und Tobinambur sind nun mal im Gegensatz zu herkömmlichen Pflaumen und Kartoffeln eine Gabe Gottes.
    Was den FIFA-Schiedsrichtern fehlt ist eine Torbewertungstabelle, analog Auswärts- oder Heimspiel, nach erfolgreichem Beten. Ein in der evangelischen Diaspora von einem Katholiken erzieltes Tor hat dreifach zu zählen. In die falsche Richtung zu Allah gebetet oder falsches bekreutzigen, nur die Hälfte.

  2. 2 Linus Heilig August 13, 2010 um 6:27 pm

    FIFA, schnell Hände in Unschuld waschen, das nächste völkerverbindende Fest unter Gottes Segen steht an:
    http://www.heise.de/tp/blogs/6/148182


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Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.
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