Archiv für März 2011

papa ante portas

Wolle mer‘n reilasse?

Hymne zur Huldigung des vatikanischen Diktators,
auf die Melodie des Kirchenliedes Macht hoch die Tür, die Tor macht weit zu singen:

Verschließt die Tür, es ist soweit:
Es naht der Herr der Selbstherrlichkeit.
Aus seinem kleinen Königreich
herrscht er in aller Welt zugleich.
Man glaubt, dass seinen unfehlbaren Rat
der Bundestag jetzt nötig hat,
weshalb man fleißig probt:
„Der papa sei gelobt.“ Weiterlesen ‚papa ante portas‘

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Gretchenfrage

Wie hast du’s mit der Religion?

„Die Idee des säkularen Staates ist es, dass uns die Religionen nicht behelligen – auch nicht der Islam.“

So der Untertitel eines bemerkenswerten Essays von Monika Maron in DER SPIEGEL 11/2011 (S. 152 f). Weiterlesen ‚Gretchenfrage‘

Leibniz war kein Butterkeks

Faszinierend: Dank rechtzeitiger Vorbestellung liegt es am heutigen Erscheinungstag auf meinem Tisch:

Buchcover LeibnizMichael Schmidt-Salomon
& Lea Salomon

Leibniz war kein Butterkeks
Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur

Pendo Verlag  München 2011
ISBN 978-3-86612-280-2
Hardcover, 288 Seiten

Für eine anständige Rezension ist es natürlich noch zu früh, aber ein erstes Durchblättern bestätigt meine Erwartung: So wahrhaftig und dabei leichtfüßig kommt Philosophie nur ganz selten daher.

Weiterlesen ‚Leibniz war kein Butterkeks‘

Weltgebetstag

Heute ist Weltgebetstag. Was es aber auch alles gibt! Näheres dazu findet sich hier und hier.

Wenn also heute Weltgebetstag ist, ist demnach zu erwarten, dass erheblich mehr Leute die Zwiesprache mit ihrem Gott suchen als an gewöhnlichen Tagen. Das müßte doch, die Existenz wenigstens eines ansprechbaren Gottes vorausgesetzt, zu einem statistisch signifikanten Anstieg persönlichen Wohlergehens, wundersamer Ereignisse oder überraschender Heilungen führen, oder?
Das sollte man einmal ernsthaft untersuchen in den nächsten Tagen.

Nun mag ein jeglicher nach Herzenslust beten solang er glaubt, dass es ihm hilft. Aber die Öffentlichkeit belästigen mit einem Weltgebetstag? Dagegen dürfen wir uns doch wohl wehren mit ein wenig Spott, zumal in der Karnevalszeit, oder?

Deshalb hier drei Vaterunser zur Auswahl.


Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.
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