Ahí, wie christenlíche nu der babest lacht

Foto: SPON (Detail)

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Ei, wie fromm der Papst jetzt lacht,
wenn er zu Gays und Lesben sagt:
„Solch Tun ist wider die Natur,
Sex dürfen Eheleute nur
zu schaffen sich die Kinder an.
Ihr handelt gegen Gottes Plan!“

Wie christlich dieser Papst jetzt lacht,
wenn er zu all den Frauen sagt:
„Das Weib den Mann nur unterstütze,
zu höher’m Tun ist sie nicht nütze,
schon gar nicht für die Politik.
Dort suche nur der Mann sein Glück!“

Wie christlich-fromm der Papst jetzt lacht,
wenn er in seiner Demut sagt:
„All die, die nicht zum Herrn aufsehn,
die soll’n getrost zum Teufel gehn!“
So klar hört’s mancher Christ nicht gern
und hält sich drauf vom papa fern.

Denkt von dem Papst nicht allzu schlecht,
denn das ist Kirchen-„Menschenrecht“.
All dies wuchs nicht auf seinem Mist,
der Mist christliche Lehre ist!

(ganz frei nach Walther von der Vogelweide)

1 Response to “Ahí, wie christenlíche nu der babest lacht”


  1. 1 Linus Heilig März 19, 2013 um 10:32 am

    Wenn sich die Folgen frühkindischer Traumatisierung als karrierefördernd herausstellen:
    http://blasphemieblog2.wordpress.com/2013/03/15/papst-wenn-ich-dich-nicht-heiraten-kann-werde-ich-priester/#comments

    Ethymologische Studien belegen, der Chefaufklärer des christlichen Mittelalters hieß nicht Oswald Kolle, sondern Walther von der Vöglerweide.


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Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.
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