Archive for the 'Biblisches' Category

Selig sind, die da geistlich arm sind …

lutherbibelHat Jesus Christus, außer auf die baldige Errichtung des Reiches Gottes auf Erden, jemals gewettet? Wie mag er zu diesem Brauch gestanden haben? Eher ablehnend, möchte ich wetten.
Wie dem auch sei:
„‚Wetten. dass …‘, fragt Pfarrer Gerhard Bauer, ‚es bis zum Lutherjubiläum 2017 ‚500 Jahre Reformation‘ nicht gelingt, dass 500 Menschen die Bergpredigt im Originalwortlaut der Lutherbibel von 1545 auswendig lernen?‘. Auf der Webseite www.LutherDeutsch.de fordert er zur Wette auf. Dort können sich fleißige ‚Luthersprachler‘ – und solche die es werden wollen – registrieren und zum Beweis des Gegenteils antreten.“ Weiterlesen ‚Selig sind, die da geistlich arm sind …‘

Vom Schwören

Da schwören all die frommen Politiker auf ein ihnen heiliges Buch

Abb.: Liberals Rock

Abb.: Liberals Rock

worin geschrieben steht:

„Ihr wißt, daß unseren Vorfahren gesagt worden ist: ‚Schwört keinen Meineid und haltet, was ihr Gott mit einem Eid versprochen habt.‘ Ich aber sage euch: Ihr sollt überhaupt nicht schwören! Nehmt weder den Himmel zum Zeugen, denn er ist Gottes Thron; noch die Erde, denn sie ist sein Fußschemel; und auch nicht Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. Nicht einmal mit eurem eigenen Kopf sollt ihr euch für etwas verbürgen; denn es steht nicht in eurer Macht, daß auch nur ein einziges Haar darauf schwarz oder weiß wächst. Sagt ganz einfach Ja oder Nein; jedes weitere Wort ist vom Teufel.“
(Mt 5;33-37)

Haben sie es gar nicht gelesen?

Das Buch der Bücher

Installation eines unbekannten Künstlers in einer Vitrine auf dem Ku’damm:

Vitrine "Christliche Wissenschaft"_1

Was, bitte, ist Christliche Wissenschaft? Weiterlesen ‚Das Buch der Bücher‘

Diener zweier Herren oder eines Gottes der Zwietracht?

Gott ist allmächtig und Jesus Christus ist sein Sohn.
Allah ist groß und Mohammed ist sein Prophet.
Hm.
Und der Erzengel Gabriel ist beider Verkündigungsbote. Offenbar leidet auch der Himmel unter knappem Fachpersonal:

Vor reichlich zweitausend Jahren erschien Gabriel der Jungfrau Maria und entbot ihr den englischen Gruß*.
Sodann eröffnete er ihr bekanntlich, dass sie alsbald vom Heiligen Geist schwanger werden und den Gottessohn Jesus Christus zur Welt bringen werde und machte sie damit zur Muttergottes.
Strenggenommen ist Gabriel also, natürlich im Auftrag seines Chefs, der Auslöser des Christentums. Weiterlesen ‚Diener zweier Herren oder eines Gottes der Zwietracht?‘

Christologie – stark verdichtet

Jesus
der arme Mensch

getauft
gebetet
gepredigt
geeifert

gefasst
getötet
geirrt
gescheitert

Weiterlesen ‚Christologie – stark verdichtet‘

Menschenfischer

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, die von Beruf Fischer waren, Simon, der auch Petrus genannt wird, und Andreas. Sie warfen gerade ihr Netz aus. Jesus sagte zu ihnen: „Geht mit mir! Ich mache euch zu Menschenfischern.“ Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
(Mt 4; 18-20)

Oh wäre doch Petrus nicht von gar so schnellem Entschlusse gewesen! Schließlich äußerte Jesus seine Gleichnisse und Metaphern nicht ohne tieferen Sinn. Und dieser könnte hier darin bestanden haben anzudeuten, worum es ihm wirklich ging.
Wäre der gute Simon Petrus nur ein wenig kritischer gewesen, so hätte er möglicherweise seinem verehrten Meister die Frage gestellt:
„Oh Herr, weißt du denn nicht, was ein Fischer tut? Zunächst knüpft er ein Netz, so fein, dass das Fischlein es frühestens erkennt, wenn es zu spät ist; aber auch so fest, dass es für das gefangene Fischlein kein Entrinnen gibt, mag es auch noch so heftig zappeln.
Sodann hievt er das volle Netz in sein Boot, entzieht also den Fischlein ihr natürliches Element, so dass die Körper verschmachten und ihre Seele aufgeben. Dann bringt er sie an Land um sie zu verkaufen.
Nun, oh Herr, mit Fischen mag das angehen, denn sie sind unsere Nahrung. Aber mit Menschen?“
Wäre Petrus ein Weiser gewesen anstatt ein Mitläufer, wer weiß…

Kirchenaustrittsjahr

Kirchensteuer

 

Zehn Steinzeit-Gebote

Die Zehn Gebote haben ewige Gültigkeit. So lautet das Credo derer, die diesen Moralkodex eines nomadisierenden Hirtenvolkes aus grauer Vorzeit für eine geeignete Ethik unserer heutigen hochtechnisierten und kulturell durchwachsenen Gesellschaft halten.
Nun, inwieweit sie überhaupt noch gelten oder in Zukunft gelten werden, sei dahingestellt. Dass sie aber bereits wesentlich länger bekannt sind als die Fassung, die Mose seinerzeit auf zwei längst verschollenen Steintafeln vorlegte, konnte kürzlich durch einen geradezu sensationellen archäologischen Fund nachgewiesen werden: Weiterlesen ‚Zehn Steinzeit-Gebote‘


Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.
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