Posts Tagged 'Botschaft'

Diener zweier Herren oder eines Gottes der Zwietracht?

Gott ist allmächtig und Jesus Christus ist sein Sohn.
Allah ist groß und Mohammed ist sein Prophet.
Hm.
Und der Erzengel Gabriel ist beider Verkündigungsbote. Offenbar leidet auch der Himmel unter knappem Fachpersonal:

Vor reichlich zweitausend Jahren erschien Gabriel der Jungfrau Maria und entbot ihr den englischen Gruß*.
Sodann eröffnete er ihr bekanntlich, dass sie alsbald vom Heiligen Geist schwanger werden und den Gottessohn Jesus Christus zur Welt bringen werde und machte sie damit zur Muttergottes.
Strenggenommen ist Gabriel also, natürlich im Auftrag seines Chefs, der Auslöser des Christentums. Weiterlesen ‚Diener zweier Herren oder eines Gottes der Zwietracht?‘

Wie das wohl zuging

Als erster Gastbeitrag ein fiktiver religiöser Dialog von HiFi Teifi, dem rasenden Reporter der bfg-Homepage

Kein Wort von Jesus ist seriös dokumentiert. Die Niederschriften in der Bibel wurden Jahrzehnte nach seinem Tod verfaßt, und die Informationen stammten aus zweiter, dritter, vierter Hand. Die mystifizierte Darstellung der Bibel ist überaus glaubensbeflissen, doch ist sie widersprüchlich, unrealistisch und vernunftwidrig. Religiöse Offenbarungen sind keine belastbaren Fakten, sondern Gerüchte. In diesem fiktiven Dialog werden die Ereignisse nach Jesu Tod viel glaubhafter dargelegt.
Zu jener Zeit stand das Land unter römischer Besatzung. Überall grassierte der Weltuntergangsglaube, so dass es naheliegt, Jesus damit in Verbindung zu bringen. Ein Götterbote, der Messias, wurde händeringend gesucht, denn wenn sich der Gott selber schon nicht blicken ließ, wollte man wenigstens Insidernachrichten. Wie sich die Geburt des christlichen Gotts tatsächlich abgespielt haben könnte, zeigt dieser Dialog in modernisierter Sprache und in realistischer Würdigung der Faktenlage. Die zugrundeliegende Logik wird klar herausgearbeitet, um ein plausibles Gegenmodell zu der Frage zu schaffen, wie das wohl zuging.

Paukus und Paps im Gespräch über Jesus; A: Paukus, B: Paps

A: »Wir sollten uns ein paar Gedanken machen, Paps.«
B: »Ja, jetzt ist er schon ein paar Tage tot, und wir müssen überlegen, wen wir an Jesu Stelle losschicken, Paukus.«
A: »Stimmt. Er hat die Botschaft ja rübergebracht, auch wenn er unsere Heilkräuter nicht gut verkauft hat. Schauderhaftes Zeug, wenn du mich fragst.« Weiterlesen ‚Wie das wohl zuging‘

Die Hasspredigt

Achtung – bevor eine Meute aufgebrachter Atheisten versucht, die iranische Botschaft anzuzünden – dies ist eine Satire, die sich übrigens mitnichten gegen unsere muslimischen Mitbürger richtet – ganz im Gegenteil.

Der fromme Imam Hadschi Mohammed Hassan* hielt unlängst in der Salam-Moschee* die folgende Predigt:

„Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen,
alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten,
dem Allerbarmer, dem Barmherzigen,
dem Herrscher am Tage des Gerichts!
Dir allein dienen wir, und Dich allein bitten wir um Hilfe.
Führe uns den geraden Weg,
den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht den Weg derer, die Deinen Zorn erregt haben, und nicht den Weg der Irregehenden. (1) Weiterlesen ‚Die Hasspredigt‘

Epiphanias

Am dreizehnten Tag nach seiner Geburt lag das Kind noch immer in der Futterkrippe. Trotz Hirtenhuldigung und Engelsgesang hatte sich keine komfortablere Bleibe für die kleine Familie gefunden.
Da traten drei Herren in Seide, Samt und Brokat zum Stall herein, so dass Maria und Josef von der Pracht ganz geblendet wurden. Hinter ihnen schritt ein kleiner, zerlumpter Trommlerjunge einher. Weiterlesen ‚Epiphanias‘

Die Botschaft hör ich wohl…

…allein mir fehlt der Glaube.

Nein, mir fehlt der Glaube nicht. Im Gegenteil: Dass ich frei von ihm bin, erfüllt mich mit Leichtigkeit.

Warum sollte ich ihn auch vermissen? Entspringt er nicht lediglich dem Wunsche nach Geborgenheit und der Furcht vor dem Tod?

Aber Geborgenheit wird gewöhnlich mit dem Preis der Unfreiheit bezahlt.

Und warum sollte ich Angst vor dem Tode haben? Mit meinem Ableben wird für mich nichts als das Nichts anbrechen. Wer fürchtet sich denn vor dem Nichts? Vor einem traumlosen Schlaf ängstigen wir uns doch auch nicht.

Erst die Religion  gängelt uns doch ein Leben lang mit zum Teil recht irrwitzigen Vorschriften, wofür sie unserer Seele Geborgenheit vorgaukelt und mit der Aussicht auf eine wie auch immer geartete Fortexistenz nach dem Tode unsere Todesangst erst erzeugt.


Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.
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