Posts Tagged 'Jesus'

Der heilige Gral

Edle und weniger edle Ritter aller Couleur bis hin zu Indiana-Jones haben jahrhundertelang vergeblich nach ihm gesucht.
Ich habe ihn gefunden:

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Woher ich weiß, dass er es ist?
Ganz einfach: Er hat’s mir gesagt.
Und ich sehe keinen Grund, ihm nicht zu glauben.

Ein klassischer Fall von Schizophrenie

Gastbeitrag von Yuriko Yushimata aus ihrer Sammlung religionskritischer Kurzgeschichten Religion Version 2.100:

Ein klassischer Fall von Schizophrenie

Der Psychoanalytiker bat den jungen Mann ohne Überraschung herein. Der Raum, in dem er Patientinnen und Patienten empfing, war freundlich aber auch professionell eingerichtet. Einige Blumen und einige wenige persönliche Details gaben dem Raum eine warme Note. Die schwarze Ledercouch und der Schreibtisch, hinter dem der Analytiker in der Regel seine Fragen stellte, sorgten gleichzeitig für die nötige Distanz.
Der junge Mann trug ein schlichtes weites weißes Gewand und hatte lange wallende Haare. Seine Augen schienen von innen zu leuchten. Er umfasste die dargebotene Hand des Analytikers mit seinen beiden Händen, als würde er beten, und blickte ihm freundlich strahlend in die Augen. Der Analytiker blieb distanziert, nickte höflich, und wies auf die Couch. „Nehmen Sie bitte Platz.“ Weiterlesen ‚Ein klassischer Fall von Schizophrenie‘

Christologie – stark verdichtet

Jesus
der arme Mensch

getauft
gebetet
gepredigt
geeifert

gefasst
getötet
geirrt
gescheitert

Weiterlesen ‚Christologie – stark verdichtet‘

Der Jesuswahn

Heinz-Werner Kubitza: Der Jesuswahn
Untertitel: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen
Tectum Verlag Marburg 2011
ISBN: 978-3-8288-2435-5

Cover Der JesuswahnDer Untertitel dieses Buches könnte auch lauten: Sukzessive Apotheose eines gescheiterten Wanderpredigers.
Mit hoher Fachkompetenz und bewundernswerter historischer und religionswissenschaftlicher Genauigkeit weist Dr. Heinz-Werner Kubitza den Hergang jener Konstruktion nach, der Christen wie Nichtchristen gemeinhin als Bild Jesu Christi geläufig ist. Der Mann weiß, wovon er schreibt, er ist von Hause aus Theologe. Und er weiß, wie man schreibt, um auch den interessierten Laien zu fesseln, getreu dem Grundsatz: Wer etwas zu verschleiern sucht, gerät gewöhnlich ins nebelhafte Schwurbeln, wer hingegen etwas zu sagen hat, kann es deutlich und klar ausdrücken. Weiterlesen ‚Der Jesuswahn‘

Hilfe, Jesus liebt mich!

Ein Englein mochte herabgeschwebt sein, um mir diese Botschaft in den Briefkasten zu mogeln:

Karte "Jesus liebt dich."

Hm. Mit Liebeserklärungen ist es ja so eine Sache: Man sollte sie schon ernst nehmen und den Werbenden nicht über Gebühr auf die Folter spannen. Selbst ein handfester Korb ist einfach nur ehrlich und allemal leichter zu verschmerzen als quälende Ungewissheit. Weiterlesen ‚Hilfe, Jesus liebt mich!‘


Anstößige Denk-Anstöße

Falls Du glaubst, Denken und Glauben schlössen einander nicht aus, bedenke deinen Glauben! Es gibt keine Götter – Gott sei Dank. Glaube ist der Sieg des Wunschdenkens über die Vernunft. Allein mit diesen drei harmlosen Sätzen errege ich gewiß bei vielen von euch Anstoß – und das nach über zweihundert Jahren Aufklärung! Aber Anstoß erregen heißt auch etwas anzustoßen. Und genau das möchte ich: ein wenig zum Denken, ein wenig zum Zweifeln.
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